Die Wuerfel sind gefallen!!!

Eva am 25. November 2008 um 7:43

 

Hallo ihr lieben Daheim!

Es war eine sehr lange Zeit, hin und her, auf und ab…am Donnerstag vor 2 Wochen hab’ ich mich entschieden bis Februar in Malawi zu bleiben und auch zu Arbeiten. Letzte Woche habe ich meinen Vertrag bis 28.2.2009 verlaengert und am Freitag mein “Temporary Residential Permit” (= temporaeres Visum) fuer 6 Monate bezahlt. Ich hab’ mich also entschieden zu bleiben. ABER…

die Tage an denen ich mit dem Gefuehl aufwache nicht hierher zu gehoeren haeufen sich. Die Heimwehwellen kommen in kuerzeren Abstaenden…Ich habe hier trotzdem viel Spass, neue Freundschaften die noch in der Wiege liegen, schon super Plaene fuer Weihnachten am Lake Malawi (Nkhata Bay) mit Zoe. 2 Monate extra ist echt nicht lang. Aber ich muss ja nicht. Ich waere gern an Weihnachten Daheim und genau das werd’ ich auch sein. Ich hab’ meinen Flug noch nicht umgebucht. Gestern bin ich aufgewacht, mal wieder mit dem Gefuehl “ich gehoer hier nicht hin” und bin ihm gefolgt. Heute hab’  ich mit meinem Supervisor Joyce geredet. Die Kinder werden mir echt fehlen, sie sind einfach herzerweichend, meistens. Aber ich vermisse Zuhause zu sein, bei Euch. Ja ich weiss, schmalzig, gell. Aber so ist’s halt. Ich hab’ es schon ein paar Freunden hier erzaehlt und sie sind schon traurig und enttaeuscht. Ich hab’ das Gefuehl manche denken ich gebe auf. Aber ich denke nicht gern so darueber. Vielleicht hab’ ich nicht das erreicht was ich mir hier vorgenommen habe, aber ich weiss, dass ich sehr sehr sehr viel gelernt hab’. Und ich persoenlich bin reicher durch meine Zeit hier. Ausserdem seh ich’s an den Augen von den Kindern…ichmach/hab’ hier schon ‘nen unterschied gemacht…
Einerseits moechte ich so gern heim, andererseits ist das Leben hier schon schoen. Ich geniesse die relaxten vibes und ich weiss dass sie mir, zurueck in Deutschland, fehlen werden. Aber ich weiss auch wie’s Daheim ist und kann abwaegen…

Ich werde also wie geplant am 11.12.2008 in Lilongwe in den Flieger steigen und dann hoffentlich am 12.12. morgens in Muenchen landen. Es ist total aufregend und die letzten 2 Wochen hier werden sicher total busy werden, aber super.

Hoffentlich freut ihr Euch genauso wie ich!

Nachdem ich jetzt doch so bald schon fahre werde ich fuer die Kinder und das Projekt noch einiges kaufen. Das Arbeiten in der Trunhalle ist oft anstrengender und unangenehmer als noetig, weil es nach Schweiss und vor allem Urin stinkt. Die Muetter haben nicht mal Geld sich ein Stueck Seife zu kaufen, es kostet 13 cent. Deshalb waschen sie die Stoffwindeln nur mit Wasser aus, nicht sehr effektiv.
Ausserdem ist es erschreckend die Kinder laecheln zu sehen. Die Zaehne…entweder Kariers zerfressen oder nur Stummel.
Ich moechte also Seife, Zahnbuersten, ein paar Handtuecher zum Lagern und ein paar Spielsachen kaufen.

2 Zahnbuersten kosten 1 Euro. 1 Stueck Seife wie gesagt 13 Euro Cent. Ein Packen Luftballons 3 Euro.
Wenn jemand von Euch mich unterstuetzen moechte koennt ihr mir das Geld auf mein Konto in Kirchheim ueberweisen:

Eva Hamilton
Konotnr: 9515263
BLZ: 702 501 50
Kreissparkasse Muenchen Starnberg

Ich moechte auf keinen Fall, dass sich irgend jemand verplichtet fuehlt!!! Ueber Unterstuetzung wuerde ich mich freuen und die Kids sowieso. Ich werde  zu 100% alles an die Kinder weiter leiten. Keine Sorge, es laeuft nichts ueber das Management. Leider kann ich so natuerlich nicht mit Spendenquittungen dienen. Aber ich meine jetzt eh ganz kleine Betraege. Und das ist jetzt ein abgedroschener, aber so wahrer Spruch: JEDER EURO HILFT!!! 
Wenn man hier ist verschieben sich die Relationen ganz stark!

Falls jemand einen besonderen Wunsch hat was mit dem Geld passieren soll bitte schreibt’s in das Feld fuer “Verwendungszweck”. Ich werde am 8.12. nach Lilongwe fahren. Bitte ueberweist mir, wenn ihr wollt, das Geld bis 4.12. oder schreibt mir per e-Mail wieviel ihr zu ueberweisen plant. Ich kann es gerne auslegen und ihr ueberweist es im Laufe des Monats. Ich muesste halt nur wissen wieviel.

Nochmal, bitte fuehlt Euch jetzt nicht genoetigt. Das hier ist so ungezwungen wie ein Isargrillfest!!!

Ich freu’ mich sehr euch in gut 2 Wochen schon wieder zu sehen! Wer  hat Lust auf’s Tollwood???

Ganz liebe Gruesse from “the warm heart of Africa”,

Eure Eva

 

Endlich ein paar Fotos…sorry, aus Gewohnheit sind die Kommentare in Englisch…

 George, he proposed to me…9 years…so much fun working with him

 Stanley, what a smile! daily rutine… although you can see it wasn’t a busy day…

 

FTC inernational vs. FTC Malawi

Eva am 14. November 2008 um 12:20

Also, inoffiziell gibt’s jetzt endlich 2 Statements.

Bei dem Meeting am 5.11. zwischen FTCM und FTC international ist es zu einer Einigung gekommen. Allerdings gibt es dazu wohl noch unterschiedliche Ansichten. (Ja, merkst was…)

Laut FTCM wird die Organisation ab 1.1.2009 als Partnerschaft gefuehrt, dass heisst der Vorstand besteht 50% aus Malawis und 50% aus Amerikanern. Es sollen neue Projekte eingefuehrt werden (Malaria, HIV) aber was mit dem Reha Programm wird ist unsicher.

Laut FTC international kam es wohl zu einer Einigung, allerdings wird diese noch von grosser Zurueckhaltung begleitet. Es bleibt abzuwarten ob die entscheidenden Schriftstuecke auch unterschrieben werden (von FTCM).

In jedem Fall wird es noch einige Zeit dauern bis dieses Treffen positive Konsequenzen fuer den Arbeitsalltag mit sich bringt.

Jetzt bin ich so schlau wie vorher, ziemlich hin und her gerissen. Es ist ja nicht so, dass zu Hause jetzt der Mega Job auf mich wartet.

Also bin ich am ueberlegen noch 2 Monate laenger zu bleiben. Bis Mitte Februar. Im Moment aendere ich meine Meinung taeglich. Mal schaun was am Ende dabei raus kommt.

 

 

Stadtgespraeche

Eva am 9. November 2008 um 11:47

Heute habe ich auf dem Weg in die Stadt mit einem jungen Malawi gesprochen. Ich werd’ hier oft angesprochen, weil ich einfach auffalle. Meistens sind die Gespraeche ganz nett, manchmal nervig. Meistens verlaufen sie aehnlich. Heute war es ein nettes Gespraech:

 

- Hey Madame, how are you?

- Fine thanks. And you?

- Gut danke. Wohin gehst Du?

- In die Stadt. Und Du?

- Ich auch.

- Aha. (Da weiss ich dann immer, dass des vielleicht a bissal anstrengend wird. Ich brauch ungefaehr 45 Minuten zu Fuss in die Stadt.)

- Woher kommst Du?

- Aus Deutschland.

- Echt? Wow. Ich moechte auch mal nach Deutschland.

- Ja? Wer weiss was passiert. Man kann’s nie wissen. Vielleicht bist Du in einem Jahr in Deutschland und siehst Schnee.

- (lacht. )

- Hast Du schon mal Schnee gesehen?

-Neine noch nie.

- Siehst Du. Wer weiss was passiert. (Seit Mittwoch gibt’s nen echt effektiven Spruch der fast immer anwendbar ist. Und hier klingt’s auch nicht so komisch, wenn man’s sagt wie wenn ich’s hier aufschreib’)

Wenn ein Mann aus Kenia Praesident der USA werden kann, wieso sollst Due s nicht nach Deutschland schaffen. Und dann siehst Du zum ersten Mal Schnee und denkst an unser Gespraech heute zurueck.

- (lacht.) Ja, warum eigentlich nicht.

 

- Hey, die wollen Dich mitnehemen. (Ein ziemlich teuer aussehendes Auto hat am Strassenrand angehalten. Wahrnblinker an.)

- Glaub ich nicht. Kenn ich die vielleicht? (Das passiert hier schon mal, dass jemand anhaelt, auch Fremde, um mich mitzunehemen. )

Wir erreichen das Auto, es ist ein Mietwagen. Das Fenster ist offen. Eine afrikanische Familie spricht meinen Begleiter an. Sie wollen ihm eins der Drahtautos, die er ueber der Schulter traegt, abkaufen. Als Spielzeug fuer ihren Sohn. 50MKW.

Ich muss laecheln, wuensche ihm viel Glueck und gehe weiter Richtung Stadt.

 

…nicht wissen macht auch nix…

Eva am 7. November 2008 um 12:46

Von dem Treffen, das auf Mittwoch verschoben wurde, hab’ ich noch nichts gehoert. Obwohl es jetzt doch in Blantyre stattgefunden hat hab’ ich niemanden von Headquaters getroffen, das hat unser Executive Director schon zu verhindern gewusst. Auch kein Telefonat, nada.

Aber jetzt macht’s mir  grad nicht viel aus. Nicht wissen ist ja manchmal auch ganz angenehm. Ich rechne aber damit naechste Woche mehr zu erfahren. Es bleibt spannend!

Ich halt Euch auf dem Laufenden…

 

Jetzt wuensch ich Euch erst mal ein schoenes Wochenende!

“global recession” und US-Wahl - 5.11.

Eva am 7. November 2008 um 12:45

Nach 2Wochen, in denen der meist gehoerte Ausdruck auf BBC “global recession” war ist es richtig angenehm die Berichte ueber die US-Wahlen zu hoeren.

Hier sind die Menschen begeistert, dass einer “von ihnen” zum Praesidenten der USA gewaehlt wurde. Wahrscheinlich werden ab heute ueberall Obama T-shirts verkauft.

Fuer die meisten Afrikaner mit denen ich gesprochen hab’ ist es ein Wunder und bringt grosse Hoffnung. Dass jeder es schaffen kann in der Welt da draussen.

Die Menschen haben sehr hohe Erwartungen an den neuen Praesidenten, dass er jetzt alles richten wird.

Hoffen kann man ja mal…

Ich bin jedenfalls erleichtert ueber die getroffene Wahl und sehr gespannt was passieren wird.

Na servus!

Eva am 3. November 2008 um 3:43

Also spontan wurde das grosse Teffen morgen offensichtlich von Blantyre nach Lilongwe verschoben. Das nervt mich ziemlich, weil ich jetzt nicht die Chance bekomme mit den Typen von Headquaters zu reden und sie mit Fragen zu loechern. So’n Mist!

Hoffentlich melden sie sich wenigstens telefonisch, damit ich die andere Seite auch direkt hoer. Sonst dauert’s noch Wochen, bis wir hier mal was erfahren und bis dahin is mein Visum laengst abgelaufen.

 I wea no narrisch!

LAKE OF STARS - 30.10.2008

Eva am 31. Oktober 2008 um 1:28

Kann kaum glauben, dass ich noch gar nicht davon geschrieben hab’. Aber das ist wohl unter gegangen nachdem ich ein paar Mal im Internetcafe wegen Stromausfall, PC-Absturz oder aehnlichem meine Mails verloren hab.

LAKE OF STARS

Ein riesiges, 3-taegiges Musikfestival (10.-12.Okt). 2 Buehnen. Direkt am Malawisee. Unglaubliche Atmosphaere. Es war immer genug Platz zum Tanzen, manchmal nur zu heiss. Wir ham dann einfach im Wasser getanzt, nachdem die Buehne eh gleich da war. Perfekt.
Frieda, eine sehr nette Hollaenderin die ich schon aus Lilongwe kannte, hat mit mir bereitwillig ihr Zelt geteilt. Und nachdem 2 securities damit beauftragt waren alle Zelte zu checken, ob auch jeder gezahlt hat und sie Montag morgen noch nciht damit fertig waren bin ich um die 3000MKW fuer’s Camping drum rum gekommen. Sehr gut.
Alles in allem bin ich noch nie so unvorbereitet (ohne Essen oder Trinken) auf ein Festival gefahren und hab’ so wenig dafuer bezahlt. Inklusive Eintritt ca.19000MKW, also ca. 100Euro. Sehr viel Geld fuer hier, wenn ich bedenke,dass ich im Oktober insgesamt ungefaehr 300Euro ausgegeben hab’, inklusive Vi sum. Aber fuer Daheim ein Schnaeppchen.

Fuer alle Freunde von BLUMENTOPF:

Ja unglaublich aber wahr, am Sonntag abend um ca. 18Uhr, wer wird angesagt, eine Hiphop gruppe aus Deutschland. Da ham sich meine Ohren schon mal weit aufgesperrt. Und wer springt da auf einmal auf der Buehne rum…Cajus von Blumentopf. Sensationell!!!
Jedenfalls hat er mit 2 anderen aus Deutschland performed. Auf einmal waren alle Deutschen die auf dem Festival waren ganz vorn vor der Buehne. Sehr genial. Nach einigen Titeln kamen noch Musiker aus den suedlichen Laendern Afrikas dazu. Es war echt sau geil.
Hab’ spaeter noch mit 2 von den drein geredet. Es war ihr letzter Auftritt nach 3 Wochen reisen im suedlichen Afrika. Ein Projekt mit einheimischen Kuenstlern, Workshop + performances. Eine sehr gute Sache.
Aber das crasseste an der Geschichte ist, dass einer der performenden Kuenstler aus Deutschland, aus Kirchheim ist und in der Florianstrasse aufgewachsen ist. Wie abgedreht ist das denn!
Und wem hab’ ich das alles zu verdanken…dem Herrn Guter…der hat naemlich immer gesagt: “Bitte sagt’s nie ihr seid’s aus Muenchen, sagt’s immer Kirchheim b. Muenchen.”
Und so hat sich schon nach 2 Mintuen reden rausgestellt, dass wir aus dem gleichen Dorf sind.
Echt abgefahren!!!

Rekord - 30.10.2008

Eva am 31. Oktober 2008 um 1:26

Glaub des war heut Rekord. 35 Kinder in der Turnhalle plus jeweils ein Erwachsener plus 6 Staff, 2 davon ausgebildet. Und das allein am Vormittag.
Da wird die Luft duenn und heiss!!!

Muellverbrennung - 27.10.2008 II

Eva am 31. Oktober 2008 um 1:25

Komm gerade wieder aus der Turnhalle. Es ist kurz nach 16Uhr. Ein gutter Therapietag.
Aber jetzt bin ich regelrecht aus der Halle geflohen. Draussen wird wieder irgendwo Muell verbrannt und der Gestank hat sich in der Halle breit gemacht. Eindeutig ist auch Plastik auf dem Muellhaufen dabei. Das Atmen faellt schwer. Die Augen fangen an zu brennen. Ich schau zu den Kindern, aber mein Blick ist verschleiert als waere ich zu lange im chlorhaltigen Hallenbad gewesen. Aber es ist der Rauch von der Muellverbrennung. Also nichts wie raus hier. Vielleicht regnet’s heute ja noch, dann klart die Luft wieder auf. Mir graut schon davor, wenn ich meinen Muell selbst verbrennen muss.

Die Tage vergehen… -

Eva am 31. Oktober 2008 um 1:24

Die Tage vergehen, der 4.November rueckt naeher. Ich versuche nicht so viel nachzudenken, ist aber gar nicht so einfach.

Gestern hab’ ich mir endlich einen Memory Stick gekauft. Jetzt wird das mit dem Blog hoffentlich regelmaessiger. Ich kann hier gemuetlich im Buero schreiben und dann im Internet Café nur alles schnell hochladen. Im café kann ich irgendwie nicht so gut schreiben. Vor allem wenn mal wieder besonders schnulzige Musik laeuft. Gestern war’s mal wieder Elvis. Na servus.

Das Wochenende war super. Eine Freundin aus Lilongwe (eigentlich UK) hat mich besucht und wir sind am Samstag zusammen mit einer Familie aus Malawi vom Stamm der Lhome zum Ma wa Alhome gegangen. Das war eine Veranstaltung um die Kultur und Traditionen des Stammes zu wahren und den Menschen naeher zu bringen. Ausserdem wurde der Chief der Lhome offiziell vom Praesidenten von Malawi, Dr.Bingu gekroent.
Das war vielleicht ein Speckrakel sag’ ich euch. Traditionelle Taenze, verrueckte Kleidung, tote Tiere auf den Ruecken, ewig lange Reden, es wurde Essen von den Ladeflaechen von Lastern an die meisten Menschen verteilt und es ist ein richtiger Kampf ums Essen entstanden waehrend der Praesident im VIP Zelt dahinter von einer nicht unbedeutenden Anzahl von Soldaten mit Maschinengewehren bewacht gespeist hat, ca. 20 Jungfrauen haben halbnackt fuer den Chief getanzt, der Praesident ist mit ‘nem Hubschrauber eingeflogen worden wegen besonderem Sicherheitsrisiko, ich hab’ traditionelle Kleidung getragen also ein Chitenje und viele Fotos gemacht.
Nachdem ich jetzt den PC hier nutzen kann hoffe ich auch endlich mal die Fotos mit euch teilen zu koennen.
Der Veranstaltungsort Chonde liegt ca 1h suedlich von Blantyre. Auf dem Heimweg haben wir noch ein paar Stops eingelegt. Das Ehepaar mit denen wir unterwegs waren sind sehr beeindruckende Leute. Sie unterstuetzen so viele Menschen in ihrem Umfeld.
Sie haben alleine ca. 35 Kinder die Schulausbildung und Studium ermoeglicht. Auf dem Weg nach Hause haben wir ein paar Villages besucht in denen Verwandte von Mr Masa wohnen. Es war eine sehr beeindruckende und bewegende Erfahrung.
Nachdem wir von der Teerstrasse auf einen kleinen Feldweg abgebogen sind waren wir noch ca 15 Minuten unterwegs. Rechts und links der Strasse ab und zu Haeuser oder Huetten. Und viele Menschen waren unterwegs. Als wir an dem entsprechenden Haus von Mr. Masas Verwandten angekommen waren kamen diese gleich angerannt, voller Freude. Sie hatten sich ca 1Jahr nicht gesehen. Der Grund des Besuchs war, dass die Regenzeit kurz bevor steht. Also ist jetzt Zeit zu saeen. Und die Masas unterstuetzen ihre Verwandten schon seit langem. Ohne ihre Hilfe wuerden sie nicht annaehernd genug zu Essen haben. Die Masas haben pro Familie 1000Malawi Kwacha fuer Duenger gegeben. Ich hab’ nicht genau folgen koennen, aber sie haben ca. 5-6 Familien unterstuetzt. Nur an den 2 Orten. Auf dem Weg nach Lilongwe wollten sie noch am Heimatdorf von Mrs Masa halten. Wirklich bewundernswert. Und dass ist mal sinnvolle Hilfe. Mit dem Duenger koennen die Familien ihren eigenen Mais pflanzen und sich somit selbst versorgen.
Es war eine Ehre diese Familie kennen zu lernen.
Das Wochenende war also sehr lehrreich. Noch in einer 2.Hinsicht. Cassy, die Freundin aus Lilongwe die bei mir war, ist auch Volunteer. Sie macht zur Zeit aehnliches durch wie ich und wir haben uns sehr gut verstanden. Es war gut mal ausgiebig ueber meine und ihre Situation zu reden und zu diskutieren.

Die Mittagspause neigt sich mal wieder dem Ende zu und ich muss noch ein paar Gehstuetzen anpassen. Also schreib’ ich bald wieder, hoffentlich dann online.